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I was lost till I heard the drums

Sooo, zunächst mal möchte ich euch für die vielen Mitleidsbekundungen und aufmunternden Worte die hier nach meinem letzten Eintrag so eingetrudelt sind danken. Mein Gästebuch sprudelt ja förmlich über! Danke, danke, danke *verbeug*! Und für die die` s nicht verstanden haben weil sie entweder den letzten Eintrag nicht gelesen haben, sich nicht zu meinen Freunden zählen, zum ersten Mal auf dieser Seite oder ganz einfach nur ein bisschen begriffsstutzig sind: Ja, meine Damen und Herren, hierbei handelt es sich Sarkasmus.

 

Kommen wir zum eigentlichen Grund meines Schreibens:

 

Aufruf an die Öffentlichkeit

 

Klar, inzwischen ist es wieder kalt, regnerisch und grau bei uns in Deutschland, aber es ist noch gar nicht so lange her, da wusste man morgens nicht ob der Nachmittag Nebel oder Sonne bringt. Nun, an einem dieser Morgen gingen Katharina und ich ein beinah unverschämtes Wagnis ein: wir trugen doch tatsächlich Röcke in der Schule, oh mein Gott! Wer mich kennt der weiß, dass bodenlange Röcke nicht so ganz mein Ding sind, was soll` s. Und wenn ihr jetzt auch noch unsere Schule kennt, wisst ihr, wie die Leute aussehen die sie besuchen. Die Welle der neuen (neu aufgebackenen?) Karottenhosen - Piercing - Grungelook Generation scheint hier noch die wenigsten überrollt zu haben. Euch ist doch bestimmt schon aufgefallen dass man immer weniger Gusto Tussen und Hopper auf den Straßen trifft? Tja, wenn ihr wissen wollt wo die sich so rumtreiben, kommt einfach mal vorbei. Demnach sind kurze Röcke, Minikleider und High Heels bei uns kein Grund zum Glotzen, aber kaum dass die ersten Mädchen eintrudelten (wobei ich nicht von denen aus unserer Klasse spreche, ich wage zu behaupten dass die sich von den meisten hier unterscheiden, was definitiv keine Beleidigung sein soll) gab es auch schon die ersten bösen Blicke von der Seite.

Wenn ich ehrlich sein soll bin ich ein Ich-bezogener Mensch der von seiner Umgebung meist nicht sehr viel mitbekommt, aber sogar mir fiel das Gestarre auf. Ernsthaft, in der Pause haben sich welche umgedreht um uns auch ja von allen Seiten zu taxieren, unglaublich! Danke Leute, jetzt weiß ich wie sich Celebrities fühlen! Aber das Beste ist ja dass die, die glotzten, auch die waren die sich sonst kein anständiges Stück Stoff leisten können. Klar, ich gebe zu, auch ich gucke manchmal, aber wenn dann ist es nur ein kurzer Blick von der Seite, ein längerer wenn der Mensch der es trägt es sich wirklich nicht leisten kann - wir alle kennen die Mädels die es immer wieder schaffen uns mit der Gabe, jedes versteckte Fettpölsterchen gebührend zur Geltung zu bringen, verblüffen. Aber ich kann wohl ohne Selbsüberschätzung behaupten dass ich mir kürzere Röcke auch leisten kann. Und um sämtlichen Fragen vorzubeugen: nein, man hat nicht mehr gesehen als man sollte, weder bei Kathi noch bei mir, nein, es war kein Schlampen Look und nein, nicht mal hohe Absätze hatten wir  mit denen wir hätten stolpern können, es gab also auch keinen Grund darauf zu lauern.

 

Nun also meine Bitte an euch: Leute, habt ihr echt nichts Besseres zu tun? Wollt ihr die Pause nicht lieber damit verbringen euch das Maul über Leute zu zerreißen die ihr auch wirklich kennt und hasst? Ich hab euch vergessen sobald ich den Zug betrete (außer ich will euch in sinnlosen Blogeinträgen verbraten), macht es nicht viel mehr Spaß jemanden anzuzicken dessen Gefühle man dauerhaft beschädigen kann? Und vor allem: wo wart ihr letztes Jahr? Das war nicht das erste Mal dass wir in kurzen Röcken durch die Halle prominiert sind. Aaaaach, ich glaube ich verstehe, letztes Jahr hattet ihr selber welche an. Aber doch bestimmt nicht jeden Tag, ehrlich, ich frage mich warum man an manchen Tagen herumlaufen kann wie die Schlampe vom Bau und keinen juckt` s, und am nächsten kommt man auf den Scheiterhaufen wegen einem rückenfreien Top. Ein Mysterium für sich, ob man in den inneren Kreis der Stifeletten-Säufer aufgenommen werden muss um da durchzuseitgen? Wäre ein interessantes Experiment, notieren und Tina vorschlagen. Mit der muss ich mich ohnehin demnächst näher mit dem Thema leichtes Mädchen beschäftigen, sie bekommt nämlich Weihnachten Besuch von ihrer Oma, dem personifizierte Bösen (haben Oma`s so an sich). Die erlaubt ihr weder Tops noch knielange Röcke, und da haben wir uns gedacht, so als kleiner Weihnachtsspaß, ziehen wir uns doch die kürzesten Sofffetzen an wie nur irgend möglich und hüpfen ihr damit freudestrahlend zur Begrüßung entgegen. Natürlich nur um kurze Zeit später sofort wieder auf`s Zimmer zu verschwinden und nach einer halben Stunde zerzause und Lippenstift verschmiert wieder aufzutauchen. Tina ist lesbisch, von daher ist das gar nicht mal so unrealistisch.

 

Ein paar Gedanken zwischendurch:

 

Als ich vor ein paar Tagen vom Fitness kam und noch eine viertel Stunde beim Bahnhof zu gammeln hatte wurde mir mal wieder die Vergänglichkeit des Lebens bewusst. Ok ok, ich geb`s ja schon zu, jetzt die undramatisierte Wahrheit: ich saß da also, mal wieder hoffnungslos abgestöpselt, gerade lief Rape me, von Nirvana (Letzteres war unnötig zu erwähnen oder? Tut mir Leid.). Verdammt, in der Klammer kommt kein Punkt – ich lass es jetzt trotzdem so, als Beweis für euch dass alles was ihr hier lest wirklich spontane Gedanken sind und unverfälschtes Original Material ist. So. Wo war ich gerade? Ach ja, der Song. Whiiiiii, noch mal was zwischendurch, sie geht nämlich gerade rum und teilt die BüKo Arbeiten aus, ihr dürft mir gratulieren! Ich habe eine zweeee-heeei, hui. Mit Geditzki komm ich wirklich besser klar als mit Schindelasch. Jetzt aber wirklich, also: ich sitze da, total versunken im Lied (und ihr kennt das doch, wenn man dann plötzlich total hibbelig wird und gar nichts anderes mehr hört, diese kranken Wellen aus Druck fahren in euch rauf und runter, und auf einmal, wie aus heiterem Himmel, wird mir klar: der Typ ist tot. Und du (ich switche mal wieder zwischen den Personen) hast immer noch diese Musik im Ohr, und die Stimme brüllt und brüllt, und es kommt dir so surreal und unmöglich vor dass es sie nicht mehr gibt! Ich weiß dass das jetzt zu den Sachen gehört die man nicht nachvollziehen kann wenn man zuhause vor`m Computer sitzt , aber als mir das wirklich bewusst geworden ist, und ich hing noch halb in diesem ... ich nenn`s mal Endorphinenrausch (und wie Maddy neben mir mir gerade mitteilt nennt sie das auch immer so, verdammt, hat mein Unterbewusstsein da etwa abgekupfert?), und das war echt ... schräg. Meine, hm,  „Gefühle“ kann man am besten so beschreiben : Mir wurde zum ersten Mal im Leben klar dass Mp3 player, Videos und Musikaufnahmen zu Recht als Werk des Teufels bezeichnet werden . Oh mein Gott, das klingt zu krass, ich glaub das muss ich umformulieren: Ich hab verstanden warum manche Menschen Mp3 player als ein Werk des Teufels bezeichnen. Ich mein, verdammt, der Kerl ist tot und du hörst seine Stimme und- ich mein, ich bin kein wirklicher Nirvana Fan (genial find ich sie schon, aber wenn ich behaupten würde alle ihre Songs zu kennen wäre das hoffnungslos übertrieben), aber der ist ja… hm, wie erklärt man das…wenn er singt kann man sich einfach nicht vorstellen dass er tot ist. Punkt. Ich wechsel jetzt das Thema bevor ich noch völlig den Verstand verliere.

 

Kathi und ich wollten ja heute (ich führe diesen Eintrag ein paar Tage nach den ersten Absätzen weiter) den allgemeinen Trubel des Kramermarktes nutzen um ein paar unbeliebte Verehrer loszuwerden. Bei ihr war es Rache, bei mir noch ein bisschen komplizierter (laaange Geschichte), und der Plan so ungefähr so aus: erst mal zu zweit ein bisschen mehr Mumm antrinken (wir hassen es Beide gemein, bzw. ehrlich zu sein was dann öfters damit endet dass wir noch gemeiner sind als wir es ursprünglich gewesen wären), dann auf dem Markt mit Freunden von uns, die wir vorher eingeweiht haben, ne kleine Show abziehen, bisschen Grabschen und so, und warten bis sich die werten Herren von alleine schmollend verziehen. Glücklicherweise ging uns dann in letzter Minute doch noch auf wie kindisch das Ganze an sich ist, und da wir in den letzten Monaten zusehens an Reife gewonnen haben fuhren wir stattdessen alleine nach Oldenburg um uns beim Bahnhof zu betrinken. Das hatten wir schon länger vor, noch bevor wir nach Irland/Malta geflogen sind, weil wir da schon mal Vorsaufen gemacht haben was super witzig war.  Nur war es jetzt schon leider ein bisschen kühler als ursprünglich gedacht. Egal, Wolldecke und Proviant in fette Beatles – und Sporttaschen gepackt und los ging`s. Hätten wir gewussst dass wir so viele Leute treffen hätten wir uns schicker angezogen! Erst mal Pschak und Kai (von dem ich erst wusste dass es ein Kai war als Klausi, die wir später gesehen haben, mich darüber informiert hat) im Zug getroffen. Alkohol getauscht, angestoßen und in Oldenburg verabschiedet (versuchte Überzeugungsversuche auf den Kramermarkt mitzukommen, aber nein, dazu hatten wir nun wirklich keine Lust. Wie gesagt, inzwischen auf gemütliches Gammeln an der Heizung, die dann übringens nicht angeschaltet war, gefreut), wo wir dann auch prompt Flo und Klausi in die Arme gerannt sind. Buchstäblich. Mit denen haben wir es uns dann auf der Treppe gemütlich gemacht (ja, sah reichlich assig aus), Käsestangen gegessen und angelullerte Lollis rumgereicht. Die wollten dann aber auch noch auf den Markt (Kea und Flo, nicht die Lollis), kein Problem, wenig später lief uns „Jannick“ (^^) über den Weg, dann Hauke, gefolgt von einem Kathis Freunden, und dann kamen auch noch Malte, Janine, Anne, Vanny, Jean, Michi und Tobi vorbei. Mit denen wurde es dann noch ziemlich lustig, und sie waren nicht die Letzten die uns zufällig über den Weg gelaufen sind. Wie auch immer, später waren wir dann noch kurz im Metro und haben einer geschlossenen Versicherung einen Besuch abgestattet, insgesamt war der geplante „Zweier-Mädels-Abend“ dann also doch noch ganz ereignisreich.

Jetzt sitze ich hier zuhause und frage mich: lohnt es sich noch ins Bett zu gehen? Es ist viertel vor 9. Normalerweise schlafe ich an Feiertagen und Wochenenden ja mindestens bis 11, von daher hätte ich noch … 2 Stunden? Aber wenn ich mich erst mal hinlege wach ich nie wieder auf (iiih, kennt ihr „one day I was sleeping and I never woke up“ von Katy Towell?), den Freitag kann ich dann vergessen. Ja, ich glaube ich bleib wach. Jetzt wo ich diesen Entschluss gefasst habe werde ich auch gleich schon viel müder, ich wusste es doch. Na gut, dann gute Nacht (oder eben nicht), liebe Grüße und

 

Tschüssi!

3.10.08 08:53
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


dominique (16.11.08 10:48)
das kommt daher, dass jeden tag andere leute auf der schule sind, darum ist es einen tag ok, den nächsten aber schlampig geh mit der zeit und pass dich an! hohe schuhe sind ein MUSS

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